Rundtisch-Gespräche der Akademie Reichenberg


Unsere Rundtisch-Gespräche für Entscheider und Personalverantwortliche sind Gesprächsrunden im kleinen Kreis zu aktuellen Weiterbildungsthemen.

Hier finden Sie einen Rückblick auf bisherige Veranstaltungen. 

Unser Rundtisch-Gespräch am 15. März 2016: „Führungskompetenzen für die Generation Y“

Die Generation Y verändert die Unternehmenskultur und Zusammenarbeit in Organisationen gerade nachhaltig. Was bedeutet das für das Thema Mitarbeiterführung und welches Führungsverständnis haben Nachwuchsführungskräfte heute?

 

Mit diesen Fragen beschäftigen sich junge Führungskräfte aus der Wirtschaft und der Bundeswehr seit 2014 im Projekt "Führen lernen“ und an diesem Abend auch mehr als 20 Gäste beim Rundtisch-Gespräch in Berlin.

Das von der Vereinigung der Unternehmensverbände in  Berlin und Brandenburg (UVB) und der Bundeswehr initiierte Projekt „Führen lernen“ bringt seit 2014 junge Nachwuchsführungskräfte aus Wirtschaft und Bundeswehr zum gemeinsamen Lernen zusammen.

 

Weil auch die Bundeswehr im Wettbewerb um die besten Köpfe steht, hat unser Gastredner Oberst i.G. Boris Nannt das Projekt „Führen lernen“ 2014 mit initiiert. In seinem Vortrag gab er uns einen Einblick in die Ergebnisse, die die Teilnehmer der zwei Projektgruppen bisher entwickelt haben.

 

Zunächst aber griff er einen Gedanken auf, den viele beim Thema Führung bei der Bundeswehr haben:

 „Sie denken vielleicht, bei der Bundeswehr läuft alles nur mit Befehl und Gehorsam. Dem ist aber nicht so. Meine Erfahrung ist: auch bei der Bundeswehr setzt der Mitarbeiter nur das nachhaltig um, wovon er selbst überzeugt ist. Deshalb beschäftige ich mich seit Jahren damit, was gute Führung ausmacht.“

 

Er fasste sehr prägnant zusammen, worum es geht: Die Menschen kommen zu einem Unternehmen, weil das Image des Unternehmens sowie das Gehalt passen, sie bleiben in einem Unternehmen, weil die Kollegen nett sind und die Arbeit ihren Kenntnissen entspricht und fordernd bleibt und sie verlassen ein Unternehmen, weil die Führungskraft schlecht führt.

Welche Führungsaufgaben heute immer mehr in den Fokus rücken, stellte unser Trainer Gero Will in seinem Vortrag heraus: die Mitarbeiter zu coachen, sie zu begleiten, zu fördern und zu entwickeln.  
Und gerade die Generation Y fordert genau dies aktiv ein. Deshalb ist es nicht nur für junge Führungskräfte besonders wichtig, ihre Kommunikationskompetenzen auszubauen und eine wertschätzende Feedback-Kultur zu etablieren.

 

Spannende Gespräche ergaben sich anschließend auch durch die bunte Mischung der Generationen unserer Gäste, die sich entweder selbst als Teil der Generation Y verstehen und denen, die sich als Generation X oder älter beschreiben würden. Es wurden noch einmal die Unterschiede der Generationen herausgestellt und diskutiert, jedoch auch Verbindendes gefunden: Nicht nur bei den Vertretern der Generation Y gibt es den Wunsch nach Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung und Mitbestimmung im Unternehmen. Das sind wohl grundsätzlich menschliche Bedürfnisse. Nur traut sich die Generation Y vielleicht einfach öfter, genau diese Bedürfnisse offen auszusprechen und auch einzufordern. Und an dieser Stelle sind die Unternehmen gefragt, ihre Führungskräfte dahingehend zu stärken und junge Führungskräfte zu befähigen, diesen Anforderungen gerecht zu werden.

 

Ein herzliches Dankeschön an unseren Gastredner Oberst Boris Nannt und unsere Gästen für den  interessanten Abend und die vielen guten Gespräche sagen Anke Reichenberg und das Team der Akademie Reichenberg

 

„Führung kann auf so vielfältige Arten und Weisen erfolgen und nichts ist wertvoller und spannender, als ein direkter Austausch dazu mit anderen Führungskräften und Coachs. Schön, dass solche Begegnungen geschaffen werden und danke an das Team Reichenberg für ihr professionelles Engagement zur Förderung dieses Themas.“

Sabine Lee, Personalentwicklung, familie redlich AG

 

 

Rückblick auf unser Rundtisch-Gespräch am 12. Oktober 2015 in Berlin

"Die Geheimnisse erfolgreicher Vertriebsmitarbeiter"


Erfolgreicher Vertrieb – das ist kein Zufall, sondern effektive angewandte Methodenkompetenz und Kommunikationswissen: gute Fragen stellen und Zuhören, ein Verständnis für die Bedürfnisse des Kunden entwickeln, um dann die passende Lösung präsentieren zu können.

Welche Grundvoraussetzungen es für ein
gelungenes Verkaufsgespräch braucht, erklärte
unser Trainer Henrik Jeschkowski:

- eine positive Grundstimmung und das Interesse am Gespräch auf beiden Seiten - bei Verkäufer und Kunden

- eine hohe Methodenkompetenz des Verkäufers: Gesprächs- und Fragetechniken anwenden können

- und hervorragende Produkte oder Dienstleistungen.

Durch aktuelles Know-how und praktische Übungen in Rollenspielen bauen Vertriebsmitarbeiter in unseren Trainings und Coachings ihre Gesprächskompetenzen aus. Diese sind sofort in der Praxis einsetzbar und steigern den Umsatz messbar und nachhaltig.

Die Einstellung zum Vertrieb und die Motivation spielen eine ebenso große Rolle. In der anschließenden Diskussion stand deshalb auch die Frage im Mittelpunkt, ob und wie diese Faktoren bei Vertriebsmitarbeitern erhalten und gefördert werden können. Unsere Gäste diskutierten über  unterschiedliche Möglichkeiten, von Incentives bis Gesundheitsförderung und brachten Beispiele aus ihren Unternehmen ein. All dies, darüber waren wir uns abschließend einig, kann aber nur in Kombination mit guter Mitarbeiterführung seine Wirkung entfalten.

Wir bedanken uns bei unseren Gästen für diesen interessanten Austausch und freuen uns schon auf unsere nächsten Gesprächsrunden in 2016!

 

 

Rückblick auf unser Rundtisch-Gespräch am 12. Mai 2015 in Berlin

„Wie Coaching Führungskräfte stark macht“


In der Kombination von Training und Coaching setzen wir als ausgebildete systemische Coachs auch das Business-Coaching im Sinne von Nachhaltigkeit zur Effizienzsteigerung in der Führungskräfte-Entwicklung ein. Bei unserem Rundtisch-Gespräch im Mai wollten wir diesem Thema auf den Grund gehen.


 



Im Interview mit Alina Herr gab Wolfgang Reichenberg Antworten auf Fragen, die wir unter anderem bereits im Vorfeld über unsere Facebook-Seite und von unseren anwesenden Gästen zum Thema erhalten hatten, zum Beispiel: „Wie beginnt ein Coaching bei der Akademie Reichenberg und wie geht es dann weiter?“und „Wie kann man den Erfolg eines Coachings messen?“.

Im anschließenden Gespräch kamen wir dann schnell auf den Kern guter Mitarbeiterführung: klare und wertschätzende Kommunikation. Sie ist und bleibt der Schlüssel, um gut miteinander zu arbeiten und gemeinsam zu guten Ergebnissen zu kommen.

Unsere Gäste beschrieben aus eigenem Erleben, dass es auch ihnen als erfahrenen Führungskräften manchmal nicht leicht fällt, die richtigen Worte zu finden. Anhand von interessanten Praxisfällen tauschten wir uns darüber aus, wie diese gemeistert wurden und welche nachhaltigen Effekte sich daraufhin einstellten.

Der Abend endete mit dem Ausprobieren kreativer Übungen und Trainingsspiele, die dabei helfen, aus festgefahrenen Denk-Routinen auszubrechen, neue Perspektiven einzunehmen und diese Erkenntnis auch auf die Lösung beruflicher und persönlicher Probleme zu übertragen.

Und da sind wir dann wieder beim Coaching und was es bringt: Möglichkeiten und Alternativen aufzeigen und für die berufliche und persönliche Entwicklung nutzbar zu machen, Führungskräften Raum für Reflexion und Feedback geben, sie für ihre Aufgaben stark machen und sie dabei unterstützen, klar und wertschätzend zu kommunizieren.

Wir hatten viel Spaß an diesem interessanten und offenen Austausch und bedanken uns dafür ganz herzlich bei unseren Gästen.

Sind Sie beim nächsten Mal auch dabei?

 

Rückblick auf unser Rundtisch-Gespräch am 02. Oktober 2014 in Berlin

Im Mittelpunkt dieses Abends stand das Thema "Kommunikation und Zusammenarbeit in Projekten".

Unser Gastredner Herr Anspach von Broecker,
Leiter der F&E Partnerschaften Deutschland und
Technologieprogramme ESA bei der Astrium GmbH,
gab uns spannende Einblicke in die Arbeit des Projekt-
managements in Forschungsprojekten der Luft- und Raumfahrt.

Anschließend kamen wir schnell miteinander ins Gespräch. Das funktionierte super mit der Methode "World Café" - übrigens auch geeignet für ein erstes Kennenlernen im Rahmen eines Projektmeetings.

Gemeinsam diskutierten wir, wie gute Kommunikation gelingen kann und tauschten gegenseitig Tipps und Erfahrungen aus. Es war ein toller Abend, für den ich mich bei unseren Gästen ganz herzlich bedanke!

Anke Reichenberg